Das um das Jahr 1000 angelegte Lindenau war seit 1182 als Rittersitz belegt, behielt jedoch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts den Charakter eines Bauerndorfs. Die Schaffung des Karl-Heine-Kanals, eine Eisenbahn-Anbindung und nicht zuletzt die...
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Das um das Jahr 1000 angelegte Lindenau war seit 1182 als Rittersitz belegt, behielt jedoch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts den Charakter eines Bauerndorfs. Die Schaffung des Karl-Heine-Kanals, eine Eisenbahn-Anbindung und nicht zuletzt die Einführung der Gewerbefreiheit im Jahr 1860 schufen dann die Grundlagen für eine rasante industrielle Entwicklung. 1891 erfolgte die Eingemeindung Lindenaus nach Leipzig.
In den 1920-er Jahren lebten über 10 Prozent der Leipziger Bevölkerung in Lindenau, vornehmlich die in den Fabriken und Gewerbebetrieben beschäftigten Arbeiter. Noch zu DDR-Zeiten war Lindenau zusammen mit dem benachbarten Plagwitz das bedeutendste Industriegebiet Leipzigs. Nach 1989 brach die Industrieproduktion zusammen und viele Bewohner wanderten ab.
1993 wurden Teile Lindenaus zum Sanierungsgebiet erklärt. Im Schatten von Plagwitz, das längst mehr als ein Geheimtipp auf dem Leipziger Immobilienmarkt ist, entwickelt sich daher auch Lindenau zunehmend zu einem begehrten und dynamischen Wohnviertel mit guter Lebensqualität.
Der Ortsteil grenzt unmittelbar an den Stadtbezirk Mitte und liegt damit nur wenige Kilometer westlich des Leipziger Zentrums. Lindenau verfügt über sieben Theaterspielstätten und zwei Kunstzentren sowie eine vielfältige Auswahl an Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten und Arztpraxen. Einen guten Kontrast zum Stadtleben bilden der Palmengarten, das Elsterbecken und das ebenfalls nahe gelegene Leutzscher Wald- und Erholungsgebiet. Die Leipziger City und der Hauptbahnhof sind in wenigen Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem PKW zu erreichen.
Das um das Jahr 1000 angelegte Lindenau war seit 1182 als Rittersitz belegt, behielt jedoch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts den Charakter eines Bauerndorfs. Die Schaffung des Karl-Heine-Kanals, eine Eisenbahn-Anbindung und nicht zuletzt die Einführung der Gewerbefreiheit im Jahr 1860 schufen dann die Grundlagen für eine rasante industrielle Entwicklung. 1891 erfolgte die Eingemeindung Lindenaus nach Leipzig.
In den 1920-er Jahren lebten über 10 Prozent der Leipziger Bevölkerung in Lindenau, vornehmlich die in den Fabriken und Gewerbebetrieben beschäftigten Arbeiter. Noch zu DDR-Zeiten war Lindenau zusammen mit dem benachbarten Plagwitz das bedeutendste Industriegebiet Leipzigs. Nach 1989 brach die Industrieproduktion zusammen und viele Bewohner wanderten ab.
1993 wurden Teile Lindenaus zum Sanierungsgebiet erklärt. Im Schatten von Plagwitz, das längst mehr als ein Geheimtipp auf dem Leipziger Immobilienmarkt ist, entwickelt sich daher auch Lindenau zunehmend zu einem begehrten und dynamischen Wohnviertel mit guter Lebensqualität.
Der Ortsteil grenzt unmittelbar an den Stadtbezirk Mitte und liegt damit nur wenige Kilometer westlich des Leipziger Zentrums. Lindenau verfügt über sieben Theaterspielstätten und zwei Kunstzentren sowie eine vielfältige Auswahl an Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten und Arztpraxen. Einen guten Kontrast zum Stadtleben bilden der Palmengarten, das Elsterbecken und das ebenfalls nahe gelegene Leutzscher Wald- und Erholungsgebiet. Die Leipziger City und der Hauptbahnhof sind in wenigen Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem PKW zu erreichen.