Eisfeld ist eine Kleinstadt im Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden Thüringens. Sie liegt im südlichen Vorland des Thüringer Waldes, an der Nahtstelle zum Thüringer Schiefergebirge und nördlich der Langen Berge, auf einer Höhe von...
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Eisfeld ist eine Kleinstadt im Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden Thüringens. Sie liegt im südlichen Vorland des Thüringer Waldes, an der Nahtstelle zum Thüringer Schiefergebirge und nördlich der Langen Berge, auf einer Höhe von 400 bis 780 Metern über Normalnull am Oberlauf der Werra. Die Stadt befindet sich nur wenige Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt.
Das Stadtgebiet gliedert sich in die Kernstadt Eisfeld sowie zwölf Ortsteile: Bockstadt-Herbartswind, Friedrichshöhe, Harras, Heid, Hirschendorf, Saargrund, Sachsenbrunn, Schirnrod, Stelzen, Tossenthal, Waffenrod/Hinterrod und Weitesfeld.
In der Umgebung von Eisfeld gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten:
Schloss Eisfeld: Ein mittelalterliches Schloss aus dem 13. Jahrhundert, das heute das Otto-Ludwig-Museum beherbergt.
Dreifaltigkeitskirche St. Nikolai: Eine Kirche aus dem Jahr 1535, die als Hauptwerk der thüringischen Spätgotik gilt.
Marienkirche im Ortsteil Stelzen: Eine ehemalige Wallfahrtskapelle, die 1467 erweitert und 1650 umgebaut wurde.
Eisfeld verfügt über eine gut entwickelte Infrastruktur, die verschiedene Bereiche abdeckt:
Verkehrsanbindung:
Straßenverkehr: Die Stadt liegt an der Bundesautobahn 73 (Nürnberg–Suhl) und ist über die Anschlussstellen Eisfeld-Nord und Eisfeld-Süd erreichbar. Eine markante Struktur in diesem Zusammenhang ist die 432 Meter lange Talbrücke Werratal, die das Werratal bei Eisfeld in einer Höhe von bis zu 30 Metern überspannt.
Bundesstraßen: Die Bundesstraße 281 beginnt südwestlich von Eisfeld und führt als Ortsumgehung westlich und nördlich um die Stadt. Sie verbindet Eisfeld mit anderen wichtigen Städten und Regionen in Thüringen.
Schienenverkehr: Eisfeld besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Eisfeld–Sonneberg, die von der Süd-Thüringen-Bahn betrieben wird. Diese Strecke verbindet die Stadt mit Sonneberg und weiteren Orten in der Region.
Wirtschaft:
Historisch war Eisfeld ein Zentrum der Puppen- und Spielwarenherstellung sowie der Porzellanindustrie. Ein bedeutendes Unternehmen war die Feintechnik GmbH, die Rasierklingen produzierte und 2014 vom New Yorker Start-up Harry's übernommen wurde. 2019 nahm Progroup, einer der größten Wellpappenhersteller Europas, eine neue Produktionsanlage in Betrieb, die 52 Arbeitsplätze schuf.
Öffentliche Einrichtungen:
Sicherheit und Gesundheit: Die Freiwillige Feuerwehr Eisfeld dient als Stützpunktfeuerwehr des Landkreises Hildburghausen. Zudem betreiben die Regiomed-Kliniken eine Rettungswache, ein Seniorenzentrum und ein Wohnheim für psychisch Kranke und seelisch Behinderte in der Stadt.
Diese vielfältigen Infrastruktureinrichtungen tragen zur Lebensqualität in Eisfeld bei und unterstützen die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Eisfeld ist eine Kleinstadt im Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden Thüringens. Sie liegt im südlichen Vorland des Thüringer Waldes, an der Nahtstelle zum Thüringer Schiefergebirge und nördlich der Langen Berge, auf einer Höhe von 400 bis 780 Metern über Normalnull am Oberlauf der Werra. Die Stadt befindet sich nur wenige Kilometer von der Grenze zu Bayern entfernt.
Das Stadtgebiet gliedert sich in die Kernstadt Eisfeld sowie zwölf Ortsteile: Bockstadt-Herbartswind, Friedrichshöhe, Harras, Heid, Hirschendorf, Saargrund, Sachsenbrunn, Schirnrod, Stelzen, Tossenthal, Waffenrod/Hinterrod und Weitesfeld.
In der Umgebung von Eisfeld gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten:
Schloss Eisfeld: Ein mittelalterliches Schloss aus dem 13. Jahrhundert, das heute das Otto-Ludwig-Museum beherbergt.
Dreifaltigkeitskirche St. Nikolai: Eine Kirche aus dem Jahr 1535, die als Hauptwerk der thüringischen Spätgotik gilt.
Marienkirche im Ortsteil Stelzen: Eine ehemalige Wallfahrtskapelle, die 1467 erweitert und 1650 umgebaut wurde.
Eisfeld verfügt über eine gut entwickelte Infrastruktur, die verschiedene Bereiche abdeckt:
Verkehrsanbindung:
Straßenverkehr: Die Stadt liegt an der Bundesautobahn 73 (Nürnberg–Suhl) und ist über die Anschlussstellen Eisfeld-Nord und Eisfeld-Süd erreichbar. Eine markante Struktur in diesem Zusammenhang ist die 432 Meter lange Talbrücke Werratal, die das Werratal bei Eisfeld in einer Höhe von bis zu 30 Metern überspannt.
Bundesstraßen: Die Bundesstraße 281 beginnt südwestlich von Eisfeld und führt als Ortsumgehung westlich und nördlich um die Stadt. Sie verbindet Eisfeld mit anderen wichtigen Städten und Regionen in Thüringen.
Schienenverkehr: Eisfeld besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Eisfeld–Sonneberg, die von der Süd-Thüringen-Bahn betrieben wird. Diese Strecke verbindet die Stadt mit Sonneberg und weiteren Orten in der Region.
Wirtschaft:
Historisch war Eisfeld ein Zentrum der Puppen- und Spielwarenherstellung sowie der Porzellanindustrie. Ein bedeutendes Unternehmen war die Feintechnik GmbH, die Rasierklingen produzierte und 2014 vom New Yorker Start-up Harry's übernommen wurde. 2019 nahm Progroup, einer der größten Wellpappenhersteller Europas, eine neue Produktionsanlage in Betrieb, die 52 Arbeitsplätze schuf.
Öffentliche Einrichtungen:
Sicherheit und Gesundheit: Die Freiwillige Feuerwehr Eisfeld dient als Stützpunktfeuerwehr des Landkreises Hildburghausen. Zudem betreiben die Regiomed-Kliniken eine Rettungswache, ein Seniorenzentrum und ein Wohnheim für psychisch Kranke und seelisch Behinderte in der Stadt.
Diese vielfältigen Infrastruktureinrichtungen tragen zur Lebensqualität in Eisfeld bei und unterstützen die wirtschaftliche Entwicklung der Region.